• Achtung Phishing-Betrüger!

    Phishing-Betrüger im Internet zielen jetzt auch auf Mietwagenkunden ab. Daher warnen bereits Verbraucherschützer davor, nicht auf auffällig günstige Mietwagenangebote einzusteigen. Die Angebote sehen aus, wie eine normale Internetseite. Hinter ihnen verbergen sich jedoch Betrüger, die nur auf die Kreditkartendaten der Kunden warten. Dies berichtete die Internet-Plattform www.mietwagen-talk.de.

    Die günstigen Preise scheinen sehr verlockend. Vor allem Sportwagen sind sehr günstig für einen Tag zu mieten und schon kommt man zur Reservierung, bei der die Kreditkartendaten eingetragen werden müssen. Schnell werden ahnungslose Kunden zu Opfern der Betrüger, die sich seit einigen Wochen auf Autovermietungen spezialisiert haben. Bisher galten die Phishing-Attacken hauptsächlich den Banken, sodass man hier seine Kontodaten nochmals eingeben musste. Die Daten laden jedoch nicht bei der vermeintlichen Bank oder dem Mietwagenanbieter, sondern werden vorher abgefangen und kriminell weiterverwendet. Die Autovermieter sind in den Mittelpunkt der Betrüger gerutscht, wobei es schon die ersten Ermittlungen gibt. Die Drahtzieher gehen immer ähnlich vor. Die Internetseiten sehen täuschend echt aus. Was den Kunden jedoch verwundern sollte, sind die unglaublich günstigen Preise. Die Betreiber der Webseiten sitzen in den meisten Fällen im Ausland und können nur schlecht nachvollzogen werden. Kunden können nur gewarnt werden und sollten wachsam sein, denn alle Betrüger sind noch nicht aufgedeckt.

    Wer den Verdacht hat, dass seine Bankdaten oder Kreditkarteninformationen in falsche Hände geraten sind, sollte sie sofort beim zuständigen Institut sperren lassen. Außerdem ist es wichtig, alle seine Abrechnungen und Transaktionen genau zu überprüfen und mögliche Fehlbuchungen aufzudecken. Es kann in Auftrag gegeben werden, dass falsche Buchungen wieder zurückzuholen sind. Allerdings müssen dabei auch Fristen eingehalten werden. Doch nicht jedes günstige Angebot muss eine solche Attacke sein. Vielmehr sind Preise zu vergleichen und die Geschäftsbedingungen des Unternehmens zu lesen.

    Der Artikel wurde am Mittwoch, den 10. November 2010 geschrieben. Er ist folgenden Schlagworten zugeordnet:, , , , . Sie können hier einen Trackback senden Trackback zum Artikel anlegen. Kommentieren Sie den Artikel und lassen Sie sich bei neuen Kommentaren Feed für Kommentare automatisch benachrichtigen.

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    Kommentare (1)

    1

    Peter

    schrieb am 25. August 2011 um 08:41 Uhr:

    Wie hat sich diese Geschichte im Mietwagen Bereich eigentlich weiterentwickelt?
    Immerhin hat die Regierung jetzt gegen die ganzen Abo-Fallen im Internet ein Gesetz verabschiedet, aber schwarze Schafe und neue Betrüger-Maschen wird es wohl immer wieder geben.



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