Stiftung Warentest: Hohe Winterreifen-Zuschläge bei Mietwagen
Die Stiftung Warentest hat jetzt die Preise für Mietwagen und deren Zuschläge für Winterreifen genauer betrachtet. Dabei müssen nicht nur Autobesitzer selbst für neue Winterreifen derzeit viel Geld bezahlen, sondern auch für den Mietwagen muss eine entsprechend hohe Pauschale mit einberechnet werden.
Den Mietwagen mit Winterreifen zu ordern ist nicht mehr nur witterungsgerecht, sondern entspricht auch der neuen Pflicht für Winterreifen. Fünf große Autovermieter wurden von test.de unter die Lupe genommen und von Stiftung Warentest ausgewertet. Die Winterreifen sind immer noch nicht im Mietpreis enthalten und die Kunden müssen ordentlich dazubezahlen. Bei allen untersuchten Anbietern muss man noch Extrakosten für die Reifen einbeziehen. Der Aufschlag kann über 50 Euro und mehr kosten. Europcar konnte im Test bisher mit den günstigsten Preisen überzeugen. Hier liegen die zusätzlichen Kosten geringer. Natürlich können die Kunden nicht auf Winterreifen verzichten und sind somit auf die Angebote der Mietwagenunternehmen angewiesen. Mehr als 50 Euro für die Winterreifen sollte man jedoch nicht verschmerzen und hinnehmen. Ein Vergleich kann helfen, sich zwischen den verschiedenen Angeboten zu entscheiden.
Als Kunde sollte man sich jedoch auch bei der Abholung nicht immer verlassen, dass Winterreifen montiert sind. Vielmehr sollte man dies noch einmal überprüfen. Bis zu 80 Prozent der Autovermieter sind jedoch in Deutschland schon auf dem neusten Stand der Winterreifenpflicht. Stiftung Warentest gibt den Tipp, dass man sich die Reservierung der Winterreifen für den Wagen schriftlich bestätigen lassen soll. Findet man dann ein Auto mit Sommerreifen vor, kann man die Annahme verweigern. Ganzjahresreifen und die M+S-Reifen gelten auch für den Wintereinsatz.
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