Vorsicht Mehrkosten
Wie ein Reporter der WELT kürzlich berichtet, gibt es große Vorsicht zu walten, wenn es um zusätzliche Kosten für Mietwagen geht. Hierbei handelt es sich um einen konkreten Fall in Costa Rica. Ein Mietwagen wurde für den Urlaub in Costa Rica gebucht und sollte dort entgegengenommen werden.
Der Mietwagen wurde bei Europcar bestellt und sollte ein Navigationsgerät und eine Vollkaskoversicherung haben. Bei der Zustellung wurde der Betroffene darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Modell um eine Basisversicherung handelt und die Kosten für das Navigationsgerät noch nicht beglichen sind. Das Telefonieren mit der Mietwagenstation von Europcar in Costa Rica blieb erfolglos. Er musste sich erst an die Filiale in Deutschland wenden, um hier eine Auskunft zu bekommen. Der Betrag solle erst einmal vor Ort beglichen werden, hieß es dann, damit er später von Europcar in Deutschland zurückgezahlt wird. Am Ende des Urlaubs bekam der Reporter eine Rechnung von zusätzlich 665 Dollar. Allerdings wollte er ebenso die Telefonkosten in höhe von 44 Euro und einen Schadensersatz für den stressigen Urlaubstag zurückfordern. Mehrere Monate musste er überhaupt auf eine Antwort warten.
Europcar gestand später, dass tatsächlich ein zu hoher Betrag von der Kreditkarte des Geschädigten abgebucht wurde. Er bekam eine Entschuldigung und immerhin die Hälfte des Betrages mit 305 Dollar zurückerstattet. Außerdem wurden die Telefonkosten übernommen. Der restliche Betrag wird einbehalten, es der Geschädigte zwei zusätzliche Leistungen in Anspruch genommen haben soll und ebenso das Fahrzeug später wieder zurückgab, als vorher vereinbart. Auf den restlichen Kosten bleibt der WELT Reporter nun sitzen. Lieber sollte zweimal geprüft werden, welchen Tarif man gebucht hat und welche Leistungen im Preis enthalten sind.
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