Augen auf beim Selbsthalt bei der Mietwagen-Versicherung
Wer sich einen Mietwagen leiht, steht über kurz oder lang vor der Frage, welche Versicherung er für das Fahrzeug abschließt. Und spätestens, wenn dieses Thema auf dem Tisch liegt, stellt sich die Frage, ob man eine Versicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung abschließt. Häufig sind Selbstbehalte ein probates Mittel, um den Beitrag zu reduzieren. Doch dadurch steigt natürlich auch das Risiko, im Schadensfall in die eigene Geldbörse greifen zu müssen. Es ist ein Rechenexempel, aber auch eine Frage der Sicherheit und des guten Gefühls. Das Wissen um eine Selbstbeteiligung fährt schließlich immer mit.
Wer sich also lieber gegen einen Selbstbehalt entscheiden möchte, sollte sich die Angebote genau ansehen, denn die Unterschiede zwischen einzelnen Ländern und den dort ansässigen Anbietern sind enorm. In den USA, Portugal und Spanien hat man das meiste Glück. Hier ist der Ausschluss eines Selbstbehaltes oft schon in die Verträge hineingeschrieben worden. Allerdings nicht immer, daher sollte man sich nicht darauf verlassen. In Österreich dagegen muss man mit Aufschlägen bis zu 15% rechnen, in Italien sind es durchschnittlich 8%.
In Deutschland sind die Aufschläge für den Ausschluss der Selbstbeteiligung verhältnismäßig moderat. Durchschnittlich 3% muss der Kunde aufbringen, wenn er auf 0,- Euro Selbstbehalt kommen will. Generell ist es durchaus empfehlenswert, eine Kasko- und Diebstahl-Versicherung ohne Selbstbeteiligung abzuschließen. Je nachdem, für welchen Tarif man sich entscheidet, können im Schadensfall Kosten von bis zum 2.000,- Euro auf den Kunden zukommen. Selbst die höchsten Aufschläge von 15% rechnen sich in diesen Fällen noch.
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